Corona - Geißel der Menschheit oder Weisheit der Natur?

Welch eine Chance unsere naturzerstörerische Lebensweise zu überdenken und neu auszurichten. Wir werden gezwungen uns einzuschränken, um unser Überleben zu sichern. Einschränkung ist für eine Gesellschaft, die auf Wachstum beruht eine scheinbare Bedrohung und doch der Weg, um unseren Lebensraum zu schützen. Wir müssen begreifen, dass diese Erde nicht nur Lebensraum ist, sondern die Menschheit ein Faden in diesem von der Natur geschaffenen Gewebes des Planeten Erde ist. Einen Faden aus einem Gewebe zu entfernen beeinträchtigt das Gewebe nur minimal, aber ein einzelner Faden kann kein Gewebe bilden. Es ist die Vielfalt, die das Gewebe, das Leben schafft, die die Menschheit in fortschreitendem Maße durch die rücksichtslose Lebensweise drastisch reduziert, wie wir am Artensterben verfolgen können.

 

Die menschliche Intelligenz, nicht mehr als eine Reflexion der universellen kosmischen Intelligenz, mögen wir sie Gott nennen oder wie auch immer, nutzen wir in einer selbstzerstörerischen Weise. Wir erfinden Dinge, die so und so meist nur schlechte Kopien der Natur sind, um das was wir auf der einen Seite zerstören durch Technik versuchen zu ersetzen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Umgang mit Pestiziden, dem Aussterben ganzer Insektenspezies, die wir dann durch Roboterbienen ersetzen wollen, die wiederum Ressourcen und künstlich erzeugte Energie verbrauchen und letztendlich zu neuem nicht in den natürlichen Kreislauf integrierbaren Abfall erzeugen. Alles vom Menschen Geschaffene steht in einem gewissen Widerspruch zur Natur, erzeugt kaum in natürliche Prozesse integrierbaren Abfall, verbraucht unwiederbringliche Ressourcen, die ein Teil des natürlichen Gleichgewichts und nicht für den bedingungslosen Verbrauch bestimmt sind. Time is money, immer schneller, größer und mehr. Diese Form von Intelligenzmissbrauch ist auf Kollisionskurs mit der allem innewohnenden kosmischen Intelligenz. Natur braucht ihre Zeit zur Regeneration, das ist das vorgegebene Zeitmaß an dem wir uns orientieren müssen. 

 

Die Einschränkungen, die uns von den Behörden zurzeit auferlegt werden, ist meiner Meinung nach,         eine wohlgemeinte Inspiration der übergeordneten Intelligenz und weniger der hilflose Versuch einer Schadensbegrenzung. Wenn wir wach und angstfrei den Richtungshinweis wahrnehmen, untermauert durch die schnellen und unübersehbaren Reaktionen aus unserer Umwelt, sollte uns bewusst werden, dass die Entwicklung neuer Impfstoffe zwar kurzfristig Leben retten können, aber keineswegs der erste Schritt in die Richtung einer Lebensweise ist, die im Einklang mit der Natur steht. Vorbeugen ist besser als heilen hieße weg von den hilflosen Versuchen, zerstörte Natur durch menschengemachte Technik zu ersetzen. „Sei geschmeidig und gefügig sprach der Mühlstein zum Getreide.“ Die Menschheit hat in ihrer jetzigen Form ihre Zeit in diesem Universum, ob wir diese voll ausschöpfen oder sie drastisch verkürzen liegt maßgeblich an unserer Bereitschaft, uns zu integrieren in das Gesamtsystem Natur. Ein wesentlicher Beitrag dazu ist unser Verständnis vom Leben zu überdenken. Nicht nutzen, integrieren ist der Schlüssel. Solange wir noch Gegensätzlichkeiten im   Leben und der Natur sehen, wie Leben und Tod, werden wir schwerlich etwas tiefgreifendes in unserer Lebensweise verändern können.

 

Es geht darum dem Leben zu dienen, was in einer Gesellschaft in der dienen keine angemessene Wertschätzung erfährt, nicht gerade die Lösung des Problems zu sein scheint. Wir füllen unser Leben mit unendlicher Abwechslung und Vielfalt, ohne dabei ein von innen heraus erfülltes Leben zu haben.  Durch Veränderungen in unserem Bewusstsein und unserer Wahrnehmung, den durch unser Denken geschaffenen Polaritäten dieser Welt zu entkommen, die Welt nicht verbessern zu wollen, sondern sich einzufügen in die größere Gesetzmäßigkeit ist der Weg zu einem erfüllten Leben. In Einklang zu kommen mit uns selbst, ist der einzige Weg in Einklang zu kommen mit allem anderen, was nichts anderes ist, als ich selbst.